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Anbieter:Greater Omaha Packers
Filetspitzen | Nebraska
❄️ frisch
Das beste Stück des Filets. Nur ein bisschen unförmiger.
USDA Prime Filetspitze aus Nebraska. Etwas weniger gleichmäßig im Zuschnitt, dafür mit der besten Marmorierung des gesamten Filets und einem Preis, den du nicht erwartest.
01 Auf einen Blick
Mein Geheimtipp für Filet-Liebhaber.
Wenn du Filet liebst, aber nicht jedes Mal den vollen Preis zahlen willst, ist das hier dein Steak.
Die Filetspitze ist genau das, was der Name sagt: das schmalere Ende des Filetstrangs. Sie ist nicht so geometrisch perfekt wie das Mittelstück und nicht so dick wie der Filetkopf. Aber sie hat zwei Eigenschaften, die viele Kunden überraschen.
Erstens: Sie ist meist noch zarter als das Mittelstück, weil das Bindegewebe an dieser Stelle besonders fein ist. Zweitens: Sie zeigt häufig die schönste Marmorierung des gesamten Filets, weil sich das intramuskuläre Fett gerade in den Übergangszonen einlagert.
02 Produktdetails
Was hier wirklich in unserer Theke liegt.
03 Christian erklärt
Was ist eigentlich eine Filetspitze?
Das Filet, fachlich der Lendenmuskel, läuft von der Hüfte zum Lendenwirbel und verjüngt sich dabei. Drei Abschnitte: Filetkopf, Mittelstück und Filetspitze.
Der Filetkopf ist das dickere Ende. Aus ihm wird das Chateaubriand geschnitten. Das Mittelstück ist der gleichmäßige Bereich, aus dem die klassischen Filetsteaks und Center Cuts kommen. Die Filetspitze ist das schmale Ende. Klassisch wird sie für Filet Mignonette, Stroganoff, Carpaccio oder ein Filet Wellington verwendet.
Was viele nicht wissen: Die Spitze ist nicht „der Rest". Sie ist anatomisch ein vollwertiger Teil des Filets mit denselben Eigenschaften. Was sie ausmacht und unförmiger macht, ist die natürliche Verjüngung. Du kannst aus ihr keine perfekt runden Steaks schneiden. Dafür bekommst du das, was viele Profi-Köche an dieser Stelle schätzen: eine besonders feine Faser und eine Marmorierung, die im Mittelstück so nicht vorkommt.
Warum kostet sie weniger? Weil sie sich schlechter in standardisierte Portionen schneiden lässt und in der klassischen Gastronomie als „minderwertiger" eingestuft wird. Das ist sie nicht. Sie ist nur weniger fotogen.
04 Über den Produzenten
Warum Greater Omaha?
Weil wir wissen wollen, von wem unser Fleisch kommt. Und in Nebraska kennen sie ihre Rancher mit Namen.
Greater Omaha Packers wurde 1920 in Nebraska gegründet und ist bis heute in Familienhand. Inzwischen in der vierten Generation. Der Betrieb sitzt in einer einzigen Anlage in Omaha und bezieht seine Tiere ausschließlich aus einem Umkreis von rund 400 Kilometern. Das ist in den USA eine Seltenheit. Die meisten großen Packer arbeiten mit Tieren aus dem ganzen Land.
Konkret heißt das: Angus und Hereford Rinder, die zuerst auf der Weide stehen und dann ein langes Mais Finish von 150 bis 200 Tagen bekommen. Diese lange Endmast ist der Schlüssel zur Marmorierung. Und gerade die Filetspitze profitiert davon, weil das intramuskuläre Fett sich genau in diesem Übergangsbereich besonders gut einlagert. Dazu kommt das NHTC Zertifikat: keine hormonellen Wachstumsförderer, keine Antibiotika, volle Rückverfolgbarkeit, EU zertifiziert.
Dasselbe Fleisch landet in Sterneküchen in Tokio, Steakhäusern in Dubai und bei uns in Köln in der Fleischtheke.
05 Geschmack & Begleiter
Wie es schmeckt.
Der erste Bissen ist Filet pur. Schmelzende Zartheit, fast cremig im Mundgefühl.
Was die Filetspitze vom Mittelstück unterscheidet: Sie hat einen etwas intensiveren Eigengeschmack. Das liegt an der höheren Marmorierung. Wo das klassische Filet sehr fein und zurückhaltend bleibt, bringt die Spitze eine kleine Spur mehr Tiefe mit. Die Mais-Note aus Nebraska kommt hier sogar deutlicher durch als beim Mittelstück.
Klassische Begleiter: Sauce Béarnaise, Pfeffer-Jus, Rotweinreduktion. Wer mag, kann mit der Filetspitze auch experimentieren, weil sie mehr Charakter hat: Misobutter, Pilzragout, Trüffel. Sie verträgt mehr als das Mittelstück, ohne sich verstecken zu müssen.
06 Zubereitung & Kerntemperatur
So machst du es richtig.
Die Filetspitze ist genauso einfach zu braten wie ein klassisches Filetsteak. Nur mit dem Vorteil, dass das Eigenfett etwas mehr Reserve gegen Übergarung gibt.
Falls tiefgekühlt: Langsam im Kühlschrank auftauen, 12 bis 24 Stunden. Bei frischer Ware entfällt dieser Schritt.
Eine Stunde bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Vor dem Braten gründlich trocken tupfen.
Pfanne oder Grill auf maximale Hitze. Eine schwere Gusseisenpfanne ist hier ideal.
Mit etwas neutralem Öl oder Butterschmalz je Seite 2 Minuten scharf anbraten, bis eine dunkle Kruste entsteht.
Die Seitenränder kurz mit der Pfannenkante mitrollen, damit auch sie Farbe bekommen.
Bei 120 °C indirekter Hitze oder im Ofen auf Kerntemperatur ziehen. Fleischthermometer benutzen, kein Bauchgefühl.
3 bis 5 Minuten ruhen lassen.
Mit grobem Meersalz oder Murray River Salt Flakes salzen. Fertig.
Christians Profi-Tipp: Weil die Filetspitze etwas dünner zuläuft, achte besonders auf das Timing. Lieber einmal mehr das Thermometer reinhalten als ein perfektes Steak übergaren. Und nutze die höhere Marmorierung: Trau dich an eine kräftigere Kruste, die süßliche Mais-Note verträgt das hervorragend.
Nimm unseren Concierge Service in Anspruch.
Schreib mir einfach per WhatsApp oder ruf an. Ich berate dich und suche dir das beste Stück persönlich aus. Oder wir machen das gemeinsam per FaceTime: Größe, Form, Marmorierung. Du siehst, was du bekommst, bevor es verpackt wird.
Keine Standardware. Sondern so, wie ich's auch im Laden machen würde, wenn du an der Theke stehst.
Christian
Nicht jedes Steak ist gleich.
Und genau das ist der Punkt.
Das BEEFart Team, Köln

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