Irish Dry Aged · Cowboy's Cut · John Stone

Bone-in & Dry Aged. Mehr Steak geht kaum.

John Stone Cowboy's Cut. Ribeye am gekürzten Knochen, 21 Tage Dry Aged in Irlands größter Reifekathedrale.

01 Auf einen Blick

Wenn ein Ribeye Steak zur vollen Größe wird.

Manche Steaks legst du auf, manche stellst du in die Mitte des Tisches.

Der Cowboy's Cut ist von der zweiten Sorte. Ein Ribeye am Knochen, gekürzt auf eine handliche Länge, aber mit der gesamten Wucht, die nur ein bone-in Steak haben kann. Das Fettauge in der Mitte, der knusprig karamellisierende Fettrand außen, und in der Mitte der Knochen, der beim Braten zusätzliche Aromen ins Fleisch gibt. 21 Tage Dry Aged von John Stone, also mit der typischen nussigen Tiefe und der konzentrierten Geschmacks-Intensität, die nur echtes Trockenreifen bringt.

Ein Ribeye ist großartig. Ein Cowboy's Cut ist großartig mit Drama.
02 Produktdetails

Was hier wirklich in unserer Theke liegt.

Produktdetails
Verkaufseinheit
1 Stück am Knochen, vakuumverpackt, pariert
Reifung
21 Tage Dry Aged  |  trocken gereift in Irlands größter Reifekathedrale
Rasse
Irish Hereford und Angus, irische Weidehaltung
Herkunft
Longford, Irland  |  John Stone
Besonderheit
Ribeye am Knochen, Knochen gekürzt für einfacheres Handling. Das Fettauge, der Fettrand, der Knochen, das volle Aromaspektrum.
Zuschnitt
Einzeln portioniert. Knochen pariert. Küchenfertig.
Fütterung
Grass Fed  |  bis zu siebzig verschiedene Gräser und Kräuter auf den irischen Weiden
Verarbeitung
Master Butcher Handwerk  |  sechs Generationen Erfahrung  |  rückverfolgbar bis auf die Weide
Lieferung
Vakuumiert und gekühlt, sicherer Overnight Express über GO!
03 Christian erklärt

Christian erklärt: Was ist ein Cowboy's Cut?

Der Name kommt aus den USA, aus der klassischen Cowboy-Tradition. Ein Ribeye am Knochen, gegrillt über offenem Feuer, mit allem, was Geschmack bringt: Fettauge, Fettrand, Knochen.

Anatomisch ist es ein Ribeye, das mit dem Rippenknochen ausgelöst wurde. Der Knochen wird auf eine handliche Länge gekürzt, anders als beim Tomahawk, wo der Knochen in voller Länge dranbleibt. Das macht den Cowboy's Cut praktischer in der Zubereitung, ohne dass etwas vom Charakter verloren geht.

Warum überhaupt am Knochen? Der Knochen gibt beim Braten zusätzliche Aromen ins Fleisch ab und sorgt für eine gleichmäßigere Garung im fleischnahen Bereich. Außerdem hat das Fleisch direkt am Knochen, die sogenannte Rib Cap, eine besonders dichte Marmorierung. Der Bissen aus dieser Region ist für viele Steak-Liebhaber das Highlight der ganzen Portion. Wer einmal direkt am Knochen entlang gegessen hat, versteht, warum.

Dazu kommt die 21-tägige Dry-Aging-Reifung in John Stones Reifekathedrale. Was beim Ribeye schon im rohen Zustand intensiv ist, wird durch das Dry Aging zu einem Geschmackserlebnis: das schmelzende Fett trifft auf konzentrierte Aromen und die typische nussige Tiefe. Ein Steak, das sich nicht erklären, sondern erleben lässt.

Der Knochen ist nicht Deko. Er ist Teil des Geschmacks und des Erlebnisses.
04 Über den Produzenten

Warum John Stone?

John Stone ist nicht einfach ein Lieferant. Es ist eine Familiengeschichte über sieben Generationen und ein Versprechen, das in Irlands größter Reifekathedrale eingelöst wird.

Die Geschichte beginnt im England der 1850er Jahre, in einem kleinen Dorf in Devon. Dort führte ein Mann namens Clement Stone eine Metzgerei. Sein Sohn lernte den Beruf. Dessen Sohn auch. Und so ging es weiter, Generation für Generation, bis zu jenem Jungen, der mit fünfzehn Jahren neben seinem Vater im Londoner Smithfield Market stand und nur einen einzigen Satz im Kopf hatte: „Ich wollte schon immer Metzger werden. Ich wollte nie etwas anderes."

Aus diesem Jungen wurde John Stone. Master Butcher, Member of the British Empire, Begründer einer Marke, die heute in den feinsten Häusern der Welt serviert wird, vom Grand Hyatt Hong Kong bis ins Marker Hotel Dublin. Sieben Generationen Handwerk, alle auf ein Material konzentriert: Rindfleisch.

Und dann ist da Irland. Eine Insel mit einem Klima, das in Europa einzigartig ist. Mild im Winter, feucht im Sommer. Das Gras wächst fast das ganze Jahr hindurch, und auf den Weiden stehen bis zu siebzig verschiedene Gräser und Kräuter: wilder Knoblauch, Heidekraut, Sauerampfer, Moorrosmarin. Die Tiere fressen, was Bauern in anderen Regionen erst gar nicht haben. Genau das macht den Unterschied zwischen Standard und Charakter.

John Stone arbeitet mit kleinen, familiengeführten Höfen, die seit Generationen dasselbe Land bewirtschaften. Jeder Bauer ist persönlich bekannt. Jedes Tier ist rückverfolgbar bis auf die Weide, auf der es geboren wurde. Aus dieser breiten Basis wählt John Stone nur die oberen Prozente aus. Und dann investieren sie das, was kein Großhandel jemals investieren würde: Zeit. Echtes Dry Aging in der größten Reifekathedrale Europas. Master-Butcher-Handwerk in jedem Schritt. Konsistenz, die kein Zufall ist.

Dieses Fleisch landet in Sterneküchen von Hongkong bis Dubai. Bei uns in Köln auch.

05 Geschmack & Begleiter

Wie es schmeckt.

Der erste Bissen ist eine Umarmung, der zweite eine Offenbarung. Wer einmal direkt am Knochen entlang isst, weiß warum.

Das Fettauge schmilzt im Mund und legt eine seidige Schicht über alles. Dazu kommt der klassische Ribeye-Geschmack mit seiner kräftigen Tiefe, die nussige Note aus dem Dry Aging und die mineralische Frische der irischen Weide. Direkt am Knochen, in der Rib Cap, ist die Marmorierung besonders dicht, hier passiert ein Bissen, der süchtig macht.

Klassisch passt zum Cowboy's Cut alles, was Männerkost ist: Pommes oder Bratkartoffeln, Kräuterbutter, ein guter Rotwein. Aber auch pur mit grobem Salz funktioniert es. Bei diesem Cut ist das Fleisch der Hauptdarsteller, alles andere ist Begleitung. Eine gute Salzflocke, etwas frisch gemahlener Pfeffer, vielleicht ein Klecks Knoblauchbutter zum Schluss. Mehr braucht es nicht.

06 Zubereitung & Kerntemperatur

So machst du es richtig.

Der Cowboy's Cut ist anspruchsvoller als ein normales Ribeye. Der Knochen verändert die Wärmeleitung im Fleisch, und die Dicke verlangt eine kontrollierte Garung. Die Reverse-Sear-Methode ist hier dein bester Freund.

Bei TK Variante langsam im Kühlschrank auftauen, 12 bis 24 Stunden.

Eine Stunde bei Raumtemperatur ruhen lassen.

Vor dem Braten gründlich trocken tupfen.

Ofen auf 110 bis 120 °C vorheizen. Das Steak mit Fleischthermometer auf eine Kerntemperatur von 48 °C ziehen. Das dauert je nach Dicke 40 bis 60 Minuten.

Steak aus dem Ofen nehmen, Gusseisenpfanne oder Grill auf maximale Hitze bringen.

Den Fettrand zuerst kurz aufstellen und anschmelzen lassen. Hier liegt der Geschmack.

Mit wenig neutralem Öl je Seite 1 bis 2 Minuten kompromisslos scharf anbraten, bis eine perfekte Kruste entsteht. Auch den Knochenrand kurz anziehen lassen, das gibt zusätzliche Röstaromen.

2 bis 3 Minuten ruhen lassen, dann am Knochen entlang freischneiden und in dicke Tranchen quer zur Faser schneiden.

Mit grobem Meersalz und etwas Pfeffer servieren. Knochen mit auf den Teller, das gehört dazu.

Kerntemperaturen
Rare
48 bis 51 °C

Medium
55 bis 58 °C

Christians Profi-Tipp: Beim Cowboy's Cut ist die Reverse-Sear-Methode klar überlegen. Das Fleisch direkt aus dem Kühlschrank in der heißen Pfanne führt fast immer zu einem grauen Garring zwischen Kruste und Kern, weil der dicke Cut die Hitze nicht schnell genug ableitet. Beim Reverse Sear ziehst du erst langsam auf 48 °C, dann finishst du auf maximaler Hitze. Das Ergebnis: gleichmäßiges Rosa von Rand zu Rand und eine perfekte Kruste außen. Und vergiss den Knochen nicht: Direkt am Knochen entlang isst sich die Rib Cap, der beste Bissen des ganzen Stücks. Mit der Hand essen ist hier ausdrücklich erlaubt.

Wenn du unsicher bist

Nimm unseren Concierge Service in Anspruch.

Schreib mir einfach per WhatsApp oder ruf an. Ich berate dich und suche dir das beste Stück persönlich aus. Oder wir machen das gemeinsam per FaceTime: Größe, Knochenlänge, Marmorierung. Du siehst, was du bekommst, bevor es verpackt wird.

Keine Standardware. Sondern so, wie ich's auch im Laden machen würde, wenn du an der Theke stehst.

Christian

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Nicht jedes Steak ist gleich.
Und genau das ist der Punkt.

Das BEEFart Team, Köln

John Stone · Longford, Irland · Sieben Generationen Handwerk · Master Butcher

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