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Roastbeef | Wagyu BMS 9+
❄️ frisch
Wenn Geschmack auf maximale Marmorierung trifft.
Australisches Wagyu Roastbeef BMS 9+ von Jack's Creek. Über 400 Tage Grain Fed. Als Steak oder als ganzes Striploin.
01 Auf einen Blick
Das Roastbeef ist der kräftige Gegenpol zum Filet.
Und in BMS 9+ wird daraus ein Erlebnis der besonderen Art.
Während das Filet auf Zartheit setzt, lebt das Roastbeef vom Geschmack. Beim Wagyu 9+ kommt dieser kräftige Charakter mit der höchsten Marmorierungsstufe zusammen, die ein australisches Wagyu erreichen kann. Das Ergebnis ist ein Steak, das gleichzeitig vollmundig im Geschmack und schmelzend in der Textur ist. Ein Roastbeef, wie du es so wahrscheinlich noch nicht erlebt hast.
02 Produktdetails
Was hier wirklich in unserer Theke liegt.
Zwei Varianten für zwei Anlässe.
Bei uns bekommst du das Wagyu Roastbeef 9+ in zwei Zuschnitten. Welcher zu dir passt, hängt davon ab, wie du arbeiten willst.
03 Christian erklärt
Christian erklärt: Was macht das Wagyu Roastbeef 9+ aus?
Das Roastbeef, in den USA als Striploin oder New York Strip bekannt, stammt aus dem hinteren Rinderrücken, direkt neben dem Filet.
Es ist von Natur aus etwas bissfester als ein Filet, dafür deutlich aromatischer. Der charakteristische Fettrand ist der Geschmacksträger. Beim Garen schmilzt er, zieht ins Fleisch und gibt dem Steak diese kraftvolle Note, die ein echtes Roastbeef unverwechselbar macht.
BMS steht für Beef Marbling Standard, die australische Skala für die Marmorierung von Wagyu. Sie reicht von 0 bis 9+, wobei 9+ die höchste Stufe ist. Zur Einordnung: Ein gutes US Prime erreicht im BMS etwa 4 bis 5. BMS 9+ ist eine andere Liga. Beim Roastbeef bedeutet das: Zur ohnehin kräftigen Eigennote des Cuts kommt eine dichte, gleichmäßige intramuskuläre Marmorierung, die das Fleisch schmelzend macht. Du bekommst also den vollen Geschmack des Roastbeefs und gleichzeitig die schmelzende Textur des Wagyu. Eine Kombination, die in dieser Form selten ist.
04 Über den Produzenten
Warum Jack's Creek?
Jack's Creek ist einer der renommiertesten Wagyu-Produzenten Australiens. Und das nicht ohne Grund.
Gegründet 1947 im Norden von New South Wales, ist Jack's Creek ein Familienunternehmen, das seit drei Generationen Premium Beef produziert. Heute gehört der Betrieb zu den wichtigsten Adressen weltweit, wenn es um Wagyu auf höchstem Niveau geht. Mehrfach ausgezeichnet bei den World Steak Challenges, mit Restaurants in Tokio, New York, Hongkong und Dubai als Stammkunden.
Konkret heißt das: Tiere, die über 400 Tage mit einer ausgewogenen Getreide-Ration gefüttert werden. Diese lange Endmast ist der Schlüssel zur Marmorierung. Sie ist auch der Grund, warum Wagyu schlicht teurer ist als jedes andere Rindfleisch. Es kostet einfach Zeit und Sorgfalt, ein Tier so weit zu bringen.
Dazu kommt: HGP-frei (ohne hormonelle Wachstumsförderer), AUS-MEAT und MSA zertifiziert. Volle Rückverfolgbarkeit vom Hof bis auf den Teller. Dasselbe Fleisch landet in Sterneküchen weltweit. Bei uns in Köln auch.
05 Geschmack & Begleiter
Wie es schmeckt.
Der erste Bissen ist kräftig und schmelzend zugleich. Genau dieser Widerspruch macht das Wagyu Roastbeef 9+ so besonders.
Wo ein klassisches Roastbeef Kante zeigt, kommt beim Wagyu 9+ eine schmelzende Komponente dazu. Der Fettrand karamellisiert beim Braten, das intramuskuläre Fett schmilzt im Mund, und darunter liegt der volle, vollmundige Roastbeef-Geschmack mit seiner leicht süßlichen Tiefe. Es ist intensiver als das Wagyu-Filet, weil das Roastbeef von Natur aus mehr Eigenaroma mitbringt.
Genau wegen dieser Intensität passt das Wagyu Roastbeef 9+ zu zurückhaltenden Begleitern. Grobe Salzflocken, frisch gemahlener Pfeffer, vielleicht ein Hauch Wasabi oder eine reduzierte Pfeffersauce. Schwere Beilagen würden das Steak erschlagen. Bei diesem Cut gilt: das Fleisch ist der Star, alles andere ist Beilage.
06 Zubereitung & Kerntemperatur
So machst du es richtig.
Wagyu ist anspruchsvoller in der Zubereitung, als es seine Zartheit vermuten lässt. Die hohe Marmorierung schmilzt schnell, und das Steak verzeiht keine Übergarung.
Bei TK Variante langsam im Kühlschrank auftauen, 12 bis 24 Stunden.
Eine halbe Stunde bei Raumtemperatur ruhen lassen. Beim Wagyu reicht das. Länger nicht, sonst beginnt die Marmorierung bereits an der Oberfläche zu schmelzen.
Vor dem Braten gründlich trocken tupfen.
Schwere Gusseisenpfanne auf hohe, aber nicht maximale Hitze. Wagyu braucht keine extrem hohe Hitze. Das eigene Fett übernimmt die Arbeit.
Wichtig: Kein zusätzliches Fett oder Öl in die Pfanne. Wagyu produziert sein eigenes.
Den Fettrand zuerst kurz aufstellen und anschmelzen lassen. Hier liegt der Geschmack.
Dann je Seite 60 bis 90 Sekunden anbraten, bis eine schöne Kruste entsteht.
Bei 110 bis 120 °C indirekter Hitze oder im Ofen auf Kerntemperatur ziehen. Thermometer benutzen.
2 bis 3 Minuten ruhen lassen, dann quer zur Faser aufschneiden.
Mit groben Salzflocken und etwas Pfeffer servieren. Fertig.
Christians Profi-Tipp: Beim Wagyu Roastbeef ist der Fettrand dein bester Freund. Stell das Steak zu Beginn auf die Fettkante und gib ihm 30 bis 60 Sekunden direkten Hitzekontakt, bevor du es flach in die Pfanne legst. So beginnt der Fettrand zu schmelzen und gibt zusätzlichen Geschmack ab. Und wie beim Filet gilt: Medium Rare ist das Maximum. Wer das ganze Striploin kauft, kann den Reverse Sear nutzen, erst niedrig im Ofen auf 48 °C ziehen, dann auf hoher Hitze kurz finishen. Das Ergebnis ist eine gleichmäßige Garung über das ganze Stück.
Nimm unseren Concierge Service in Anspruch.
Schreib mir einfach per WhatsApp oder ruf an. Ich berate dich und suche dir das beste Stück persönlich aus. Oder wir machen das gemeinsam per FaceTime: Marmorierungsgrad, Form, Zuschnitt. Roastbeef als Steak oder lieber das ganze Striploin, ich helfe dir bei der Wahl. Du siehst, was du bekommst, bevor es verpackt wird.
Keine Standardware. Sondern so, wie ich's auch im Laden machen würde, wenn du an der Theke stehst.
Christian
Nicht jedes Steak ist gleich.
Und genau das ist der Punkt.
Das BEEFart Team, Köln

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