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Iberico Karree
❄️❄️❄️ tiefgekühlt
Bei dem Iberico-Kotelett gilt: bitte medium braten.
Iberico Karree von LaMila aus der Extremadura. Einzelne Koteletts am Knochen, etwa 200 Gramm. Iberico aus der Extremadura, mit echter Eichelmast in der Montanera.
01 Auf einen Blick
Das deutsche Kotelett hat einen schlechten Ruf. Zu Unrecht.
Es war einmal das Sonntagsessen schlechthin. Heute denkt man bei „Kotelett" an blasse, trockene Scheiben aus dem Supermarkt.
Anatomisch gesehen ist es das selbe Stück, aber von einem ganz anderen Tier: aus dem Rücken eines Iberico-Schweins, das in den Eichenwäldern der Extremadura freilaufend gelebt und sich an Eicheln satt gegessen hat. Mit Knochen und das Fett am Rand karamellisiert beim Braten, das Auge in der Mitte schmilzt mit. Bei uns kommt es als einzelne Koteletts: kräftig, saftig, mit echtem Charakter.
02 Produktdetails
Was hier wirklich in unserer Theke liegt.
03 Christian erklärt
Christian erklärt: Warum das Iberico Karree mit Knochen?
Anatomisch sitzt das Karree im Rücken, direkt entlang der Wirbelsäule. Es ist der Muskel, der bei einem klassischen Steak vom Rind das Roastbeef wäre. Beim Schwein ist es das Lendenstück.
Beim industriellen Schweinekotelett wird heute meistens auf den Knochen verzichtet, weil er die Verarbeitung aufwendiger macht und in vielen Küchen als unmodern gilt. Genau das ist beim Iberico anders, und zwar aus drei guten Gründen.
Erstens: der Geschmack. Der Knochen enthält Mark und Bindegewebe, das beim Braten Aromen ins Fleisch zieht. Ein Kotelett vom Knochen schmeckt deutlich tiefer und kräftiger als eines ohne. Zweitens: die Garung. Der Knochen wirkt wie ein Wärmespeicher und sorgt dafür, dass die fleischnahen Bereiche gleichmäßiger durchziehen. Das macht die Garung verzeihender. Drittens: die Saftigkeit. Direkt am Knochen sitzt eine dichtere Marmorierung. Das ist auch beim Iberico der saftigste Bissen, und genau dieser geht beim entbeinten Kotelett verloren.
Beim Iberico kommt noch ein vierter Punkt dazu: die Optik. Ein Iberico-Kotelett am Knochen sieht in der Pfanne und auf dem Teller einfach anders aus. Es ist nicht das blasse Stück Fleisch, das man aus deutschen Küchen kennt. Es ist ein Statement.
04 Über den Produzenten
Warum LaMila?
Das Iberico-Schwein ist eine eigene Rasse, eine eigene Lebensweise und ein eigener Geschmack. LaMila ist der Partner, der diese Werte ohne Kompromisse umsetzt.
LaMila ist seit vielen Jahren im Iberico-Sektor tätig und kennt die Höfe in der Extremadura persönlich. Die Tiere werden mit einem geschulten Auge ausgewählt, das sich nur durch langjährige Erfahrung entwickelt. Das ist nicht industrieller Iberico-Handel, das ist eine echte Partnerschaft mit den Erzeugern.
Konkret bedeutet das: Iberico-Genetik von Tieren, die in freier Haltung in den Dehesas leben, mit etwa einem Hektar Fläche pro Tier. Wildkräuter, Gräser und in der Montanera die echte Eichelmast, die dem Iberico seinen unverwechselbaren Charakter gibt. Das Wort „Iberico" allein sagt im Handel inzwischen wenig, weil es verschiedene Qualitätsstufen umfasst. LaMila steht für die kompromisslose Variante.
Dasselbe Fleisch landet in den besten spanischen Restaurants. Bei uns in Köln auch.
05 Geschmack & Begleiter
Wie es schmeckt.
Der erste Bissen vom Iberico-Kotelett ist eine Aha-Erfahrung.
Der Fettrand außen karamellisiert beim Braten zu einer knusprigen Kruste, die einen leicht süßlich-nussigen Geschmack hat. Im Inneren ist das Fleisch saftig, mit einer klaren Faserstruktur und der typischen Iberico-Tiefe. Direkt am Knochen, dort wo die Marmorierung am dichtesten ist, kommt der intensivste Bissen des ganzen Kotelets. Über allem liegt der nussige Bellota-Charakter aus der Eichelmast. Wer das Iberico-Kotelett zum ersten Mal isst, wird unweigerlich an seine Erinnerung an deutsches Schweinekotelett denken und sich fragen, ob das tatsächlich derselbe Cut ist.
Klassisch spanisch braucht es zum Iberico-Kotelett wenig an Beilagen: ein paar Pimientos de Padrón, eine Knoblauchkartoffel, ein Rucola-Salat als Frischekontrast. Auch eine leichte Sherry-Reduktion oder eine Pfeffer-Jus harmoniert gut. Wer es ganz klassisch deutsch will: ein paar Bratkartoffeln und ein Apfelmus, ohne dass das Iberico dadurch übertönt würde. Im Glas: ein Tempranillo, ein guter Rioja oder ein leichter Verdejo aus dem Norden Spaniens.
06 Zubereitung & Kerntemperatur
So machst du es richtig.
Das Iberico-Kotelett ist anspruchsvoller als das deutsche Schweinekotelett, weil es a) besser ist und b) auf der richtigen Garstufe stehen will. Mit einem Thermometer und etwas Aufmerksamkeit gelingt es aber sicher.
Falls tiefgekühlt: Langsam im Kühlschrank auftauen, 12 bis 24 Stunden. Bei frischer Ware entfällt dieser Schritt.
30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Vor dem Braten gründlich trocken tupfen.
Schwere Gusseisenpfanne oder Grill auf hohe Hitze bringen.
Den Fettrand zuerst kurz aufstellen und anschmelzen lassen. Hier liegt der Geschmack.
Mit wenig neutralem Öl je Seite etwa 2 bis 3 Minuten scharf anbraten, bis eine kräftige Kruste entsteht.
Bei 110 bis 120 °C indirekter Hitze oder im Ofen auf Kerntemperatur ziehen. Fleischthermometer benutzen, gerade beim Iberico-Kotelett wichtig.
3 Minuten ruhen lassen.
Mit grobem Meersalz und einem Schuss Olivenöl servieren. Den Knochen mit auf den Teller, das gehört dazu.
Christians Profi-Tipp: Beim Iberico-Kotelett gilt: rosa ist Pflicht, durchgegart ist Sünde. Anders als bei deutschem Industrie-Schwein darf Iberico bei 58 bis 60 °C serviert werden. Bei dieser Temperatur ist das Fleisch saftig, der Fettrand karamellisiert und die Iberico-Tiefe kommt voll durch. Über 65 °C verlierst du Saftigkeit und Aroma. Wegen der Dicke und des Knochens empfehle ich für das ganze Kotelett am liebsten die Reverse-Sear-Methode: erst langsam im Ofen auf 53 °C ziehen, dann auf maximaler Hitze in der Pfanne kurz finishen. So bleibt das Kotelett gleichmäßig rosa von Rand zu Rand und die Kruste außen ist perfekt. Und ein letzter Tipp: Den Knochen freiknabbern. Direkt am Knochen sitzt der beste Bissen, und mit der Hand essen ist hier ausdrücklich erlaubt.
Nimm unseren Concierge Service in Anspruch.
Schreib mir einfach per WhatsApp oder ruf an. Iberico am Knochen ist nicht das Schweinekotelett, das du kennst, und ich nehme mir gerne die Zeit, dich zu beraten. Welche Begleiter passen, wie du das Kotelett am besten zubereitest, wieviele Stück du für deinen Anlass brauchst. Oder wir machen das gemeinsam per FaceTime: Größe, Form, Marmorierung. Du siehst, was du bekommst, bevor es verpackt wird.
Keine Standardware. Sondern so, wie ich's auch im Laden machen würde, wenn du an der Theke stehst.
Christian
Nicht jedes Steak ist gleich.
Und das gilt auch für Schweinefleisch.
Das BEEFart Team, Köln

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