Iberico · Pluma · LaMila

Klein, federförmig und das beste am Iberico-Nacken.

Iberico Pluma von LaMila aus der Extremadura. Im Ganzen, etwa 200 bis 300 Gramm. Iberico aus der Extremadura, mit echter Eichelmast in der Montanera.

01 Auf einen Blick

Der Cut, der seinen Namen seiner Form verdankt.

„Pluma" heißt auf Spanisch Feder. Wer das Stück zum ersten Mal in der Hand hält, versteht warum.

Die Pluma sitzt am hinteren Ende des Schweinerückens, dort wo der Nacken in den Rücken übergeht. Sie ist flach, dreieckig zulaufend, fast wie eine Feder geformt. Pro Tier gibt es nur zwei Stück, jedes etwa 200 bis 300 Gramm schwer. Inzwischen hat die spanische Spitzengastronomie das Stück für sich entdeckt und ihm einen festen Platz auf den Karten gegeben. Bei uns kommt es als ganzes Stück, vom LaMila-Iberico aus der Extremadura.

Wenn du Iberico und Steak in einem Wort vereinen willst, ist die Pluma deine Antwort.
02 Produktdetails

Was hier wirklich in unserer Theke liegt.

Produktdetails
Verkaufseinheit
1 Pluma im Ganzen, ca. 200 bis 300 g, vakuumverpackt
Qualität
Iberico Qualität  |  freilaufend in den Dehesas der Extremadura
Rasse
Cerdo Ibérico, das schwarze, hochbeinige spanische Schwein
Herkunft
Extremadura, Spanien  |  LaMila
Besonderheit
Federförmiger Cut vom Übergang Nacken zu Rücken. Nur zwei Stück pro Tier. Stark intramuskulär marmoriert, mit klarem Steak-Charakter.
Zuschnitt
Im Ganzen, klassisch in flacher, federförmiger Dreiecksform. Pariert. Küchenfertig.
Haltung
Freilaufend in den Dehesas  |  etwa ein Hektar Fläche pro Tier
Frische
Frisch oder tiefgekühlt, je nach aktuellem Lagerbestand
Fütterung
Wildkräuter, Gräser, in der Montanera Eicheln  |  natürliche Eichelmast zwischen Oktober und Januar
Lieferung
Vakuumiert und gekühlt, sicherer Overnight Express über GO!
03 Christian erklärt

Christian erklärt: Was ist eine Pluma?

Anatomisch sitzt die Pluma am hinteren Ende des Schweinenackens, genau dort, wo der Nacken in den Rücken übergeht. Es ist der kleine Muskel, der die Schulter mit der Wirbelsäule verbindet.

Charakteristisch ist die Form: flach, dreieckig zulaufend, am breiten Ende dick, am schmalen Ende auslaufend. Daher der Name „Pluma", die Feder. Es gibt pro Tier nur zwei Stück, und sie sind klein. Etwa 200 bis 300 Gramm pro Cut. Genau diese Seltenheit war auch lange Zeit der Grund, warum die Pluma nicht im klassischen Verkauf landete. Sie war zu klein, zu unbekannt, zu speziell. Spanische Metzger nahmen sie mit nach Hause, weil sie wussten, was sie da hatten.

Was die Pluma so besonders macht, ist die Kombination aus zwei Welten. Durch ihre Lage am Nacken hat sie eine deutliche Muskelstruktur, fast wie ein gutes Rindersteak. Gleichzeitig ist sie durch die Iberico-Genetik und die Eichelmast intensiv intramuskulär marmoriert. Beim Braten kommt deshalb beides zusammen: der saftige Schmelz vom Iberico-Fett und der klare Beef-ähnliche Charakter aus dem Nackenmuskel. Das ist einer der Gründe, warum die Pluma in spanischen Sterneküchen heute einen festen Platz hat.

Während das Secreto schmilzt, hat die Pluma Biss. Beides macht Iberico, jedes anders.
04 Über den Produzenten

Warum LaMila?

Das Iberico-Schwein ist eine eigene Rasse, eine eigene Lebensweise und ein eigener Geschmack. LaMila ist der Partner, der diese Werte ohne Kompromisse umsetzt.

LaMila ist seit vielen Jahren im Iberico-Sektor tätig und kennt die Höfe in der Extremadura persönlich. Die Tiere werden mit einem geschulten Auge ausgewählt, das sich nur durch langjährige Erfahrung entwickelt. Das ist nicht industrieller Iberico-Handel, das ist eine echte Partnerschaft mit den Erzeugern.

Konkret bedeutet das: Iberico-Genetik von Tieren, die in freier Haltung in den Dehesas leben, mit etwa einem Hektar Fläche pro Tier. Wildkräuter, Gräser und in der Montanera die echte Eichelmast, die dem Iberico seinen unverwechselbaren Charakter gibt. Das Wort „Iberico" allein sagt im Handel inzwischen wenig, weil es verschiedene Qualitätsstufen umfasst. LaMila steht für die kompromisslose Variante.

Dasselbe Fleisch landet in den besten spanischen Restaurants. Bei uns in Köln auch.

05 Geschmack & Begleiter

Wie es schmeckt.

Der erste Bissen von der Pluma ist eine Überraschung. Du erwartest vielleicht den schmelzigen Charakter des Secretos und bekommst etwas anderes: mehr Biss, mehr Struktur, mehr Steak.

Die Pluma fühlt sich im Mund wirklich wie ein Steak an. Klare Faserstruktur, kräftiger Kauwiderstand, dazu der saftige Schmelz aus der Marmorierung. Über allem liegt der typische Iberico-Geschmack: nussig, süßlich, mit der unverwechselbaren Tiefe aus der Eichelmast. Anders als beim klassischen Schweinefleisch kommt hier nicht das milde Schwein-Aroma durch, sondern etwas, das näher am Wild oder am Rind liegt.

Klassisch spanisch passt zur Pluma nichts außer grobem Salz und einem guten Olivenöl. Vielleicht ein paar Pimientos de Padrón oder geröstete Mandeln als Beilage. Ein Glas Tempranillo oder ein Albariño im Glas. Wegen der klaren Steak-Struktur kannst du die Pluma auch wie ein Steak servieren: nach dem Anbraten in dicke Tranchen schneiden, mit Salzflocken bestreuen, ein paar gehackte Kräuter darüber.

06 Zubereitung & Kerntemperatur

So machst du es richtig.

Die Pluma ist einfach in der Zubereitung. Die flache Form sorgt für gleichmäßige Garung, die hohe Marmorierung hält das Fleisch von innen saftig. Heiß, kurz, fertig.

Falls tiefgekühlt: Langsam im Kühlschrank auftauen, 12 bis 24 Stunden. Bei frischer Ware entfällt dieser Schritt.

20 bis 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.

Vor dem Braten kurz trocken tupfen.

Schwere Gusseisenpfanne oder Grill auf hohe Hitze bringen.

Wichtig: Kaum zusätzliches Fett oder Öl in die Pfanne. Das Iberico produziert beim Braten genug Eigenfett.

Die ganze Pluma je Seite 2 bis 3 Minuten scharf anbraten, bis eine kräftige Kruste entsteht. Bei der dreieckigen Form das schmalere Ende etwas früher aus der Hitze nehmen, sonst gart es schneller durch als der dickere Teil.

1 bis 2 Minuten ruhen lassen.

Quer zur Faser in dicke Tranchen schneiden. Mit grobem Meersalz und einem Schuss Olivenöl servieren.

Kerntemperaturen
Medium
62 bis 64 °C

Christians Profi-Tipp: Wegen der dreieckigen Form solltest du die Pluma beim Aufschneiden wie ein Tri-Tip behandeln. Quer zur Faser, aber die Faserrichtung kann sich vom breiten zum schmalen Ende leicht ändern. Schau dir das Stück nach dem Ruhen kurz an, dann erkennst du die Faserrichtung sofort. Und: Iberico darf rosa serviert werden, das ist die einzige Art, es richtig zu genießen. Bei 58 bis 60 °C ist die Pluma noch saftig, mit klarer Struktur und vollem Aroma. Wer sie durchgart, hat das Fleisch ruiniert.

Wenn du unsicher bist

Nimm unseren Concierge Service in Anspruch.

Schreib mir einfach per WhatsApp oder ruf an. Iberico ist nicht klassisches Schweinefleisch, und ich nehme mir gerne die Zeit, dich zu beraten. Welche Begleiter passen, wie du die Pluma am besten zubereitest, ob Secreto oder Pluma für deinen Anlass besser passt. Oder wir machen das gemeinsam per FaceTime: Größe, Form, Marmorierung. Du siehst, was du bekommst, bevor es verpackt wird.

Keine Standardware. Sondern so, wie ich's auch im Laden machen würde, wenn du an der Theke stehst.

Christian

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Nicht jedes Steak ist gleich.
Und das gilt auch für Schweinefleisch.

Das BEEFart Team, Köln

LaMila · Extremadura, Spanien · Cerdo Ibérico · Echte Eichelmast in der Montanera

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