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Hüftsteak | Pampa Húmeda
❄️ frisch
Hüfte als mageres Einsteiger-Steak.
Cuadril von Ojo de Agua. 18 bis 24 Monate auf der Pampa Húmeda. Der ehrlichste Weg, echtes argentinisches Premium-Beef kennenzulernen.
01 Auf einen Blick
Die Hüfte ist der unterschätzte Klassiker.
In Argentinien gehört die Hüfte zum Asado wie das Feuer selbst.
Während in Deutschland Filet und Roastbeef oft als die einzigen Premium-Cuts gelten, hat die Hüfte in Argentinien einen festen Platz auf jedem Asado-Tisch. Sie ist die ehrliche Mitte zwischen edler Magerkeit und kräftigem Charakter. Beim Ojo de Agua bekommst du dieses klassische Stück in derselben Qualität wie unser Bife de Chorizo oder Bife Ancho, nur zu einem deutlich angenehmeren Preis. Identische Tiere, identische Lebenszeit, identische Pampa. Nur ein anderer Cut.
02 Produktdetails
Was hier wirklich in unserer Theke liegt.
Drei Varianten aus einer Hüfte.
Bei uns bekommst du die Ojo de Agua Hüfte in drei Zuschnitten. Je größer das Stück, desto attraktiver der Preis pro Kilo.
03 Christian erklärt
Christian erklärt: Was ist ein Cuadril?
Cuadril ist der argentinische Name für die Hüfte, einer der wichtigsten Cuts in der argentinischen Asado-Tradition.
Anatomisch sitzt die Hüfte direkt hinter dem Roastbeef. Sie ist ein gut durchtrainierter Muskel, der bei einem lang gewachsenen Tier mit dem Alter an Geschmack zulegt. Das macht den Cuadril zu einem der ehrlichsten Cuts am Rind: kein üppiges Fettauge wie beim Ribeye, kein samtiges Inneres wie beim Filet, sondern klare Muskelstruktur mit echtem Beef-Geschmack.
Genau das ist auch der Grund, warum die Hüfte in der argentinischen Steak-Kultur so geschätzt wird. Sie steht im argentinischen Asado neben Roastbeef und Ribeye, oft sogar darüber. Während industriell gemästetes Hüftfleisch in Europa als „mageres Bratenstück" gilt, ist die Pampa-Hüfte vom Ojo de Agua etwas ganz anderes: zart genug für ein Steak, kräftig genug für eine eigene Charakter-Note, und durch die lange Lebenszeit so geschmacksintensiv wie kaum ein anderer Cut.
04 Über den Produzenten
Warum Ojo de Agua?
Es gibt argentinisches Rindfleisch. Und es gibt das eine, das von einem Schweizer Musiker stammt, der eines Tages beschloss, die Pampa zu retten, und das damit Ernst gemacht hat.
Sein Name ist Dieter Meier. Schweizer Konzeptkünstler, Profi-Pokerspieler, Sänger der Elektropop-Legende Yello. Der Mann hinter „Oh Yeah" und „The Race", jenen Songs, die jeder schon einmal gehört hat. 1997 kaufte er eine Estancia aus dem 19. Jahrhundert in der argentinischen Pampa Húmeda, vier Autostunden von Buenos Aires entfernt. Er nannte sein Projekt nach dem, was es einzigartig macht: eine mineralreiche Quelle mitten in der Steppe. „Ojo de Agua." Das Auge des Wassers.
Was als persönliche Vision begann, ist heute eine der respektiertesten Estancias der Welt. Über 70.000 Hektar Land, mehr als 10.000 Black-Angus- und Hereford-Rinder, betreut von echten Gauchos, die das Handwerk ihres Volkes seit Generationen weitergeben. 18 bis 24 Monate Lebenszeit auf der Weide. Keine Hormone, keine präventiven Antibiotika. Schweizer Qualitätsstandards. Volle Rückverfolgbarkeit bis zum einzelnen Tier.
Dieter Meiers Satz dazu ist einfach: „Gutes Fleisch geht auf wie ein Kuchen." Was er damit meint: Wenn ein Tier Zeit hatte, Geschmack zu entwickeln, dann gibt es ihn beim Braten auch frei. Das spürst du in jedem Bissen.
05 Geschmack & Begleiter
Wie es schmeckt.
Der Cuadril ist der Cut, bei dem die Pampa am deutlichsten durchkommt. Klare Muskelstruktur, kräftiger Beef-Geschmack, mineralische Tiefe.
Anders als beim Ribeye dominiert hier nicht das Fett, anders als beim Filet nicht die Zartheit. Was du bekommst, ist Beef in seiner ehrlichsten Form: eine deutliche Faserstruktur im Mund, ein voller Geschmack auf der Zunge, eine Tiefe, die noch nachhallt, wenn der Bissen längst geschluckt ist. Das gelbliche Fett am Rand schmilzt beim Braten und gibt zusätzliche Aromen ab, ohne das Steak zu überfetten.
Klassisch argentinisch passt zum Cuadril eine Chimichurri, ein Salsa Criolla oder ein einfacher Salat als Frischekontrast. Auch ein guter Malbec im Glas gehört dazu. In Argentinien wird die Hüfte traditionell langsam über der Glut gegart, manchmal mit nichts mehr als grobem Salz gewürzt. So bekommt das Tier das letzte Wort, nicht die Würzung.
06 Zubereitung & Kerntemperatur
So machst du es richtig.
Die Hüfte ist anspruchsvoller als ein hochmarmoriertes Ribeye. Weniger Fett heißt: weniger Puffer gegen Übergarung. Mit etwas Aufmerksamkeit und einem Thermometer ist sie aber kein Problem.
Bei TK Variante langsam im Kühlschrank auftauen, 12 bis 24 Stunden.
Eine Stunde bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Vor dem Braten gründlich trocken tupfen.
Schwere Gusseisenpfanne oder Grill auf hohe Hitze bringen. Wer argentinisch arbeiten will: offenes Feuer ist das Original.
Mit wenig neutralem Öl je Seite etwa 2 Minuten scharf anbraten, bis eine schöne Kruste entsteht.
Bei 110 bis 120 °C indirekter Hitze oder im Ofen auf Kerntemperatur ziehen. Fleischthermometer benutzen, gerade hier wichtig.
3 bis 5 Minuten ruhen lassen, dann quer zur Faser aufschneiden.
Mit grobem Meersalz und Chimichurri servieren. Fertig.
Christians Profi-Tipp: Quer zur Faser aufschneiden ist hier wichtiger als bei jedem anderen Cut, weil die Hüfte eine deutlichere Faserstruktur hat. Wer das ganze Stück oder die halbierte Hüfte kauft, sollte den Reverse Sear nutzen: erst langsam im Ofen auf 48 °C ziehen, dann auf hoher Hitze kurz finishen. Das gibt eine gleichmäßige Garung über das ganze Stück und einen perfekt karamellisierten Außenrand. Und für den authentisch argentinischen Abend: ein paar Holzkohlen, langsam über der Glut ziehen, am Ende heiß abschließen. Eine Chimichurri dazu, ein guter Malbec im Glas, mehr braucht es nicht.
Nimm unseren Concierge Service in Anspruch.
Schreib mir einfach per WhatsApp oder ruf an. Ich berate dich und suche dir das beste Stück persönlich aus. Oder wir machen das gemeinsam per FaceTime: Form, Größe, Cut. Hüftsteak, halbierte oder ganze Hüfte, ich helfe dir bei der Wahl. Du siehst, was du bekommst, bevor es verpackt wird.
Keine Standardware. Sondern so, wie ich's auch im Laden machen würde, wenn du an der Theke stehst.
Christian
Nicht jedes Steak ist gleich.
Und genau das ist der Punkt.
Das BEEFart Team, Köln

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