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Ribeye · Entrecôte | Wagyu BMS 6–8
❄️ frisch
Buttrig, schmelzend, ausgewogen verfeinert.
Australisches Wagyu Ribeye BMS 6-8 von Jack's Creek. Über 400 Tage Grain Fed. Der ausgewogene Wagyu-Genuss des marmoriertesten Cuts.
01 Auf einen Blick
Wagyu-Ribeye, manchmal ist die Mitte gold richtig.
Das Wagyu Ribeye in der Stufe BMS 6 bis 8 ist das, was wir Kunden empfehlen, die den schmelzenden Ribeye-Charakter lieben und ihn mit einem Extra an Wagyu-Marmorierung verfeinern wollen, ohne dass die Üppigkeit der höchsten Stufe alles dominiert. Die Marmorierung ist deutlich höher als bei jedem US Prime Ribeye, aber zurückhaltender als beim 9+. Das Ergebnis: voller Ribeye-Geschmack mit dem typischen Fettauge, eine angenehme Wagyu-Schmelzigkeit und ein Preis, der es auch zu einem entspannten Abend einlädt.
02 Produktdetails
Was hier wirklich in unserer Theke liegt.
03 Christian erklärt
Christian erklärt: BMS 6-8 oder 9+?
Das Ribeye, auch Entrecôte oder Rib Steak, stammt aus dem vorderen Rinderrücken. Sein Markenzeichen ist das Fettauge, der Fettkern in der Mitte des Steaks.
BMS steht für Beef Marbling Standard. Die australische Skala für die Marmorierung reicht von 0 bis 9+. Ein gutes US Prime liegt bei etwa 4 bis 5. BMS 6 bis 8 ist also eine deutliche Steigerung gegenüber dem besten US-Beef, BMS 9+ ist nochmal eine eigene Liga.
Was heißt das beim Ribeye praktisch? BMS 6 bis 8 gibt dir die volle Schmelzigkeit und den buttrigen Charakter, den ein Wagyu Ribeye ausmacht. Das Steak bleibt aber als Ribeye erkennbar, mit klarer Muskelstruktur und kräftigem Geschmack. BMS 9+ dagegen ist so dicht marmoriert, dass das Steak fast schon zu einem reinen Genussstück wird, das man in kleinen Portionen isst.
Mein Tipp: Wer den klassischen Ribeye-Charakter liebt und Wagyu in einer ausgewogenen Form erleben will, ist beim BMS 6 bis 8 genau richtig. Du bekommst eine normale Portionsgröße, klare Ribeye-Struktur und trotzdem die unverwechselbare Wagyu-Schmelzigkeit.
04 Über den Produzenten
Warum Jack's Creek?
Jack's Creek ist einer der renommiertesten Wagyu-Produzenten Australiens. Und das nicht ohne Grund.
Gegründet 1947 im Norden von New South Wales, ist Jack's Creek ein Familienunternehmen, das seit drei Generationen Premium Beef produziert. Heute gehört der Betrieb zu den wichtigsten Adressen weltweit, wenn es um Wagyu auf höchstem Niveau geht. Mehrfach ausgezeichnet bei den World Steak Challenges, mit Restaurants in Tokio, New York, Hongkong und Dubai als Stammkunden.
Konkret heißt das: Tiere, die über 400 Tage mit einer ausgewogenen Getreide-Ration gefüttert werden. Diese lange Endmast ist der Schlüssel zur Marmorierung. Sie ist auch der Grund, warum Wagyu schlicht teurer ist als jedes andere Rindfleisch. Es kostet einfach Zeit und Sorgfalt, ein Tier so weit zu bringen.
Dazu kommt: HGP-frei (ohne hormonelle Wachstumsförderer), AUS-MEAT und MSA zertifiziert. Volle Rückverfolgbarkeit vom Hof bis auf den Teller. Dasselbe Fleisch landet in Sterneküchen weltweit. Bei uns in Köln auch.
05 Geschmack & Begleiter
Wie es schmeckt.
Der erste Bissen ist erkennbar Ribeye, vollmundig und schmelzend, mit der charakteristischen Wagyu-Schmelzigkeit, die noch eine Ebene dazulegt.
Das Fettauge und die intramuskuläre Marmorierung schmelzen sanft und legen sich wie eine feine Butterschicht auf die Zunge. Dazu kommt der klassische Ribeye-Geschmack mit seiner kräftigen Tiefe und der typischen Süße aus der Mais Mast. Anders als beim 9+, wo das Fett dominiert, bleibt beim 6 bis 8 mehr Raum für die Muskelstruktur und den eigentlichen Ribeye-Charakter.
Genau diese Ausgewogenheit macht das BMS 6 bis 8 so attraktiv. Du kannst eine normale Portionsgröße essen, ohne dass es zu üppig wird. Und du kannst es mit klassischen Begleitern kombinieren: einer Pfeffersauce, Kräuterbutter, gegrilltem Gemüse, ohne dass etwas erschlagen wird.
06 Zubereitung & Kerntemperatur
So machst du es richtig.
Das BMS 6 bis 8 ist verzeihender in der Zubereitung als das 9+. Weniger schmelzendes Fett heißt: mehr Puffer gegen Übergarung. Trotzdem gilt: Wagyu mag keine extreme Hitze und keine Übergarung.
Bei TK Variante langsam im Kühlschrank auftauen, 12 bis 24 Stunden.
Eine halbe Stunde bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Vor dem Braten gründlich trocken tupfen.
Schwere Gusseisenpfanne auf hohe, aber nicht maximale Hitze. Wagyu braucht keine extrem hohe Hitze.
Wichtig: Wenig zusätzliches Fett oder Öl in die Pfanne. Wagyu produziert sein eigenes. Ein winziger Spritzer reicht.
Je Seite 90 Sekunden bis 2 Minuten anbraten, bis eine schöne Kruste entsteht. Die Seitenränder kurz mitziehen.
Bei 110 bis 120 °C indirekter Hitze oder im Ofen auf Kerntemperatur ziehen. Thermometer benutzen.
3 Minuten ruhen lassen.
Mit groben Salzflocken und etwas Pfeffer servieren. Fertig.
Christians Profi-Tipp: Beim BMS 6 bis 8 kannst du etwas mutiger sein als beim 9+, eine ganze Portion von 200 bis 250 Gramm ist hier gut machbar. Das ausschmelzende Fett aus der Pfanne kannst du als Aromabasis nutzen: Hol das Steak nach dem Anbraten kurz heraus, gib einen Klecks Butter und ein paar frische Kräuter in das ausgetretene Fett, und arrosiere damit das Steak in den letzten 30 Sekunden. Das gibt eine glänzende Oberfläche und ein zusätzliches Aroma, ohne das Wagyu zu überfrachten.
Nimm unseren Concierge Service in Anspruch.
Schreib mir einfach per WhatsApp oder ruf an. Ich berate dich und suche dir das beste Stück persönlich aus. Oder wir machen das gemeinsam per FaceTime: Marmorierungsgrad, Form, Größe. Auch bei der Frage, ob BMS 6 bis 8 oder 9+ für dich besser passt, bin ich da. Du siehst, was du bekommst, bevor es verpackt wird.
Keine Standardware. Sondern so, wie ich's auch im Laden machen würde, wenn du an der Theke stehst.
Christian
Nicht jedes Steak ist gleich.
Und genau das ist der Punkt.
Das BEEFart Team, Köln

Ribeye · Entrecôte | Wagyu BMS 6–8



