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Wasserbüffel | Entrecôte
❄️ frisch
Wasserbüffel Ribeye, von der Amalfi-Küste.
Mager, kräftig im Geschmack, mit der Hälfte des Cholesterins und der Hälfte des Fetts von klassischem Rind.
01 Auf einen Blick
Ribeye, ein mix aus Rind und Wild.
Das Wasserbüffel-Ribeye sieht aus wie ein Rind-Ribeye, hat aber einen eigenständigen Charakter. Tief dunkelrot, fast violett bis braun im Anschnitt. Das Fettauge ist kleiner als beim klassischen Ribeye, weil Wasserbüffel von Natur aus mager sind. Das ist kein Mangel, das ist der Punkt: Der Geschmack liegt im Fleisch selbst, nicht im eingelagerten Fett. Im Mund kommt eine kräftige, leicht nussige Note durch, mit einer wildigen Tiefe, die an Hirsch erinnert, ohne so streng zu sein. Wer einmal Wasserbüffel probiert hat, erkennt den Charakter sofort wieder. Bei uns kommt das Ribeye als einzelne Steaks, von Büffel Bill aus Konstanz, einem Bodensee-Familienunternehmen, das nur mit den besten Wasserbüffel-Höfen in Deutschland und Italien arbeitet.
02 Produktdetails
Was hier wirklich in unserer Theke liegt.
03 Christian erklärt
Christian erklärt: Warum Wasserbüffel-Fleisch so beliebt ist bei Menschen, die auf ihre Ernährung achten.
Was Wasserbüffel-Fleisch von klassischem Rindfleisch unterscheidet, ist nicht nur der Geschmack. Es sind auch die Nährwerte.
Wasserbüffel-Fleisch ist deutlich magerer als Rindfleisch. Während ein klassisches Rind-Ribeye etwa 15 bis 20 Prozent Fett enthält, liegt das gleiche Stück vom Wasserbüffel bei etwa 1 bis 1,5 Prozent. Das ist nicht nur eine kleine Verbesserung, das ist eine andere Größenordnung. Auch der Cholesterinwert liegt etwa fünfzig Prozent unter dem von Rindfleisch. Gleichzeitig hat Wasserbüffel-Fleisch etwa zehn Prozent mehr Eiweiß und einen deutlich höheren Eisengehalt. Das macht es zu einer beliebten Wahl für Menschen, die auf ihre Cholesterinwerte achten, Eiweiß für Training oder Muskelaufbau brauchen oder einfach bewusster mit roten Fleischsorten umgehen wollen.
Dazu kommt: Durch die extensive Weidehaltung mit Gras und Wildkräutern hat das Fleisch einen deutlich höheren Anteil an ungesättigten Fettsäuren und Omega-3 als industriell gemästetes Rindfleisch. Was im Fett steckt, ist also das, was im Fett stecken soll. Ein wichtiger Punkt für alle, die Fleisch nicht trotz, sondern wegen seiner Nährwerte essen.
Christian erklärt: Was ist eigentlich Wasserbüffel?
Der Wasserbüffel gehört zur Gattung der Rinder, ist aber eine eigene Spezies. Anatomisch und geschmacklich gibt es deutliche Unterschiede zum klassischen Rind.
Ursprünglich kommt der Wasserbüffel aus Asien, wo er seit Jahrtausenden als Nutztier gehalten wird. In Italien, vor allem in Kampanien rund um die Amalfi-Küste, ist er seit Jahrhunderten heimisch und liefert die Milch für den weltberühmten Mozzarella di Bufala. In Deutschland ist er noch eine Seltenheit, aber er wird langsam bekannter, gerade weil er für viele Anforderungen besser passt als ein klassisches Rind: Er ist robuster, kommt mit weniger zurecht und hilft beim Erhalt von Feuchtwiesen, weil er dort weidet, wo andere Tiere versinken würden.
Was das Fleisch besonders macht, ist die Eigenheit des Tieres. Wasserbüffel haben kaum intramuskuläres Fett, anders als marmorierte Rinder. Der Geschmack liegt nicht im eingelagerten Fett, sondern im Muskelgewebe selbst. Das macht das Fleisch deutlich magerer (etwa halb so viel Fett wie Rindfleisch), aber durch die langsame Aufzucht auf der Weide trotzdem zart. Die Farbe ist tief dunkelrot, kräftiger als beim Rind. Im Mund schmeckt es kräftig, nussig, mit einer leicht wildigen Note, die an Hirsch oder Reh erinnert, ohne so streng zu sein.
04 Über den Produzenten
Warum Büffel Bill?
Büffel Bill ist nicht der größte Wasserbüffel-Erzeuger Europas. Aber wahrscheinlich der bekannteste in der gehobenen Gastronomie und in den besten deutschen Theken.
Gegründet wurde das Unternehmen 2016 in Konstanz am Bodensee von Manuel Ruess und Martin Jaser. Der eine kommt aus der Lebensmittelbranche, der andere aus einer Metzgersfamilie. Beide hatten von Anfang an eine klare Vision: Wasserbüffel-Fleisch in Deutschland zu etablieren und es so zu verarbeiten, dass es auf der Höhe der besten Premium-Produkte spielt.
Heute arbeitet Büffel Bill mit ausgewählten Partnern in Deutschland und an der italienischen Amalfi-Küste in Kampanien, der traditionellen Heimat des Wasserbüffels. Die Tiere leben das ganze Jahr im Freien, soweit das Wetter es zulässt, auf weitläufigen Weiden mit Wasserstellen, Schlammsuhlen und Schattenbäumen. Bei starker Nässe oder Frost bietet ein großzügiger Laufstall aus Stroh Schutz. Die Tiere bewegen sich frei, fressen Gras und Wildkräuter der eigenen Wiesen, im Winter Heu aus eigener Produktion. Büffel Bill arbeitet nach dem Nose-to-Tail-Prinzip, also der Verwertung des ganzen Tieres, um keine Teile zu verschwenden.
Was die Marke darüber hinaus auszeichnet, ist ihre Entstehungsgeschichte. Manuel Ruess und Martin Jaser lasen seinerzeit einen Zeitungsartikel über die Situation männlicher Wasserbüffel in der Mozzarella-Produktion. Weil nur die weiblichen Tiere Milch geben, hatten die männlichen Jungtiere lange Zeit keinen wirtschaftlichen Wert und wurden entsprechend behandelt. Aus dieser Beobachtung entstand die Idee, diesen Tieren ein anständiges Leben und einen ehrlichen Platz in der Lebensmittelkette zu geben. Das ist die Grundlage von Büffel Bill, und es ist ein zusätzlicher Grund, dieses Fleisch zu wählen.
05 Geschmack & Begleiter
Wie es schmeckt.
Der erste Bissen vom Wasserbüffel-Ribeye ist anders, als du vielleicht erwartest. Das ist nicht das schmelzende Ribeye eines US Prime oder eines Wagyu. Das ist etwas Eigenes.
Die Farbe ist deutlich dunkler als beim Rind, fast tiefrot. Das Fettauge ist da, aber kleiner als beim klassischen Ribeye, weil der Wasserbüffel grundsätzlich magerer ist. Im Mund kommt sofort der eigene Charakter durch: kräftig, klar, mit einer leicht nussigen Note und einer wildigen Tiefe, die an Hirsch oder Reh erinnert. Ohne dabei dominant wild zu sein. Die Faserstruktur ist feiner als beim Rind, das Fleisch zart, aber mit einer klaren Struktur, die du im Mund spürst. Der Geschmack liegt nicht im Fett, er liegt im Fleisch selbst, und das ist hier wirklich spürbar.
Klassisch passt zum Wasserbüffel alles, was zu Wild passt: Wacholderbeere, Rosmarin, ein guter Rotwein in der Sauce. Auch eine Pfeffer-Jus oder eine Portwein-Reduktion harmoniert hervorragend. Auf der Beilagenseite: gegrilltes Wurzelgemüse, eine Knoblauchkartoffel, ein wildiger Salat mit Walnüssen. Wer es klassisch will: Salzflocken und ein guter Olivenöl-Spritzer reichen, dann tritt das Eigene des Fleisches voll hervor. Im Glas: ein Pinot Noir, ein Spätburgunder oder ein guter Chianti aus der Toskana.
06 Zubereitung & Kerntemperatur
So machst du es richtig.
Das Wasserbüffel-Ribeye ist anspruchsvoller in der Zubereitung als ein klassisches Rind-Ribeye. Weniger Fett heißt: weniger Puffer gegen Übergarung. Mit einem Thermometer ist es aber kein Problem.
Bei TK Variante langsam im Kühlschrank auftauen, 12 bis 24 Stunden.
30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Vor dem Braten gründlich trocken tupfen.
Schwere Gusseisenpfanne oder Grill auf hohe Hitze bringen.
Mit wenig neutralem Öl je Seite etwa 2 Minuten scharf anbraten, bis eine kräftige Kruste entsteht. Auch den Fettrand kurz mitziehen.
Bei 110 bis 120 °C indirekter Hitze oder im Ofen auf Kerntemperatur ziehen. Fleischthermometer benutzen, beim Wasserbüffel besonders wichtig.
3 bis 5 Minuten ruhen lassen.
Mit grobem Meersalz und etwas Pfeffer servieren. Wer wildig serviert: Wacholderbutter darüber.
Christians Profi-Tipp: Wasserbüffel ist deutlich magerer als Rind, was bedeutet: weniger Puffer gegen Übergarung. Was beim klassischen Ribeye noch im sicheren Bereich wäre, ist beim Wasserbüffel schon eine Stufe weiter. Mein Rat: Bei 50 °C aus der Hitze nehmen, dann in der Ruhephase auf 52 bis 54 °C nachziehen lassen. Und: Wasserbüffel sollte nicht über Medium hinausgegart werden. Bei höheren Temperaturen wird das magere Fleisch trocken, und der besondere Charakter geht verloren. Wer den wildigen Charakter unterstreichen will: eine Wacholderbutter mit Rosmarin und Thymian zum Schluss, ein Schuss Portwein-Reduktion drüber, fertig.
Nimm unseren Concierge Service in Anspruch.
Schreib mir einfach per WhatsApp oder ruf an. Wasserbüffel ist für viele neu, und ich nehme mir gerne die Zeit, dich zu beraten. Welche Begleiter passen, wie du das Ribeye am besten zubereitest, was zum Wasserbüffel-Charakter passt. Oder wir machen das gemeinsam per FaceTime: Größe, Form, Marmorierung. Du siehst, was du bekommst, bevor es verpackt wird.
Keine Standardware. Sondern so, wie ich's auch im Laden machen würde, wenn du an der Theke stehst.
Christian
Nicht jedes Steak ist gleich.
Und genau das ist der Punkt.
Das BEEFart Team, Köln

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